Luke Pearson: Was du nicht siehst

Was du nicht siehst

Gerade hat Luke Pearson seine blauhaarige, ebenso altkluge wie liebenswerte kleine Heldin in „Hilda und der Schwarze Hund“ auf ihr viertes, wieder von allerlei Fabelwesen bevölkertes Abenteuer geschickt. In „Was du nicht siehst“, ursprünglich bereits 2011 erschienen und vergangenen Herbst auch auf Deutsch veröffentlicht, kommen zwar auch Wesen aus der Zwischenwelt vor, und der schmale Band ist ähnlich detailverliebt gezeichnet wie die zu Recht hochgelobte Hilda-Reihe, schlägt aber deutlich ernstere Töne an. Es geht um die unsichtbaren Mächte, die unsere Wege lenken, um die Geister der Vergangenheit, die Dämonen in unseren Köpfen, das Ende einer einstmals großen Liebe, um Verlust, Entfremdung, Trauer und die Angst, die manchmal übermächtig zu werden scheint.

Bild: Reprodukt.
Bild: Reprodukt.

Für Optimismus bleibt auf den knapp 40 Seiten so gut wie kein Platz und gerade die letzten Panels von „Was du nicht siehst“ sind von einer fast herzzerreißenden Traurigkeit. So deprimierend das alles auch klingen mag — Luke Pearson ist hier ein kleines Meisterwerk gelungen, das nicht zuletzt auch jede Menge Trost spendet.


Luke Pearson: Was du nicht siehst. Reprodukt, 40 Seiten, ISBN: 978-3-95640-008-7, 14 Euro.


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