Husky — Ruckers Hill

HuskyDie australische Band Husky — benannt nach ihrem Frontmann Husky Gawenda — liefert auch auf ihrem zweiten Album „Ruckers Hill“ glasklaren, an den 60ern und 70ern geschulten Folk-Pop ab, der stets ein wohltuendes Maß zwischen gefälliger Eingängig- und sympathischer Schwurbeligkeit hält. Bereits der die Platte eröffnende Titelsong überzeugt mit seinem sachten Arrangement und dem an die Fleet Foxes erinnernden mehrstimmigen Gesang, während das folgende „Saint Joan“ oder „I’m Not Coming Back“ deutlich beschwingter und ohrwurmtauglicher daherkommen. „Heartbeat“ wartet mit einem leichten Country-Einschlag auf, „Mirror“ ist die melancholische Ballade des Albums, „Leaner Days“ verliert sich in experimentelleren Gefilden und mit dem äußerst einnehmenden „Fats Domino“ ist den Jungs aus Melbourne obendrein noch ein potenzieller Sommerhit geglückt.

Insgesamt also ein gelungenes Zweitwerk, das mit seinen 13 Songs jedoch fast ein wenig zu umfangreich ausgefallen ist, um es ohne kleinere zwischenzeitliche Durchhänger in einem Rutsch durchzuhören. In kleineren Häppchen genossen, machen Husky allerdings großen Spaß.- ♦♦♦½


Husky: Ruckers Hill. Erschienen bei Embassy of Music als CD, LP und digitaler Download.

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