Gelesen im Jahr 2016, Teil 1

winter

Der Januar ist auch schon wieder zur Hälfte vorbei, David Bowie und Alan Rickman sind zuletzt viel zu früh gestorben und der Winter hat auf eher triste Art und Weise nun doch Einzug erhalten. Grund genug, einmal kurz durchzuatmen und auf die gelesenen Bücher der letzten Wochen zurückzublicken:

Philip Kerr: Der Wintertransfer.- Thriller um den Mord am exzentrischen Trainer des fiktiven englischen Erstligisten London City. Lesenswert vor allem wegen seiner vielen Anekdoten und der Generalkritik an den Auswüchsen des modernen Fußballs vor allem in der finanziell üppig ausgestatteten Premier League, der Kriminalfall wirkt dagegen recht banal. (ausführlichere Rezension)

D.W. Wilson: Als alles begann.- Ohne Zweifel ist der junge Kanadier D.W. Wilson ein großes Erzähltalent, das man sich für die Zukunft merken muss. Dennoch habe ich zu keiner Zeit so recht in sein Romandebüt, eine mehrere Generationen umspannende Familiengeschichte, hineingefunden und es nach knapp 200 mühsamen Seiten wieder zur Seite gelegt.

Gillian Flynn: Broken House — Düstere Ahnung.- Die amerikanische Bestsellerautorin mit einer gelungenen Hommage an klassische Spukgeschichten. Ein kurzes, aber großes Lesevergnügen. (ausführlichere Rezension)

Sir Arthur Conan Doyle: Das Zeichen der Vier.- Im zweiten, streckenweise etwas zähen Roman um den Meisterdetektiv aus der Baker Street begleiten wir Sherlock Holmes und Dr. Watson auf die Suche nach einem verloren gegangenen Schatz, der über verschlungene Pfade von Indien nach London gelangt ist. Deutlicher herausgearbeitet als im Vorgänger ist hier Sherlock Holmes‘ dunkle Seite (in Form seines Kokain- und Morphium-Konsums, mit dem er sich in Zeiten ohne geistig herausfordernde Fälle zu betäuben pflegt), außerdem betritt Dr. Watsons spätere Ehefrau Mary Morstan die Bühne.

(Als Hörspiel) Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln.- Zwar hat mich die collagenhafte Hörspielumsetzung nicht so recht begeistert und phasenweise meine Nerven arg strapaziert, aber der Inhalt hat mich dann doch neugierig gemacht auf das Buch. (hier zum Nachhören und Herunterladen)

Aktuell lese ich „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“ von Matthias Nawrat. Zu diesem Buch gibt es dann demnächst (wahrscheinlich) eine etwas ausführlichere Besprechung.

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3 Kommentare zu „Gelesen im Jahr 2016, Teil 1

    1. Naja, gemessen an der Seitenzahl ist es gar nicht so viel. Die Kurzgeschichte hatte nur knapp 60 Seiten und ein Hörspiel war auch dabei. 😉

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