Endlich Montag (2)

Der Montag genießt unter den Wochentagen nicht den allerbesten Ruf. Das ist ein wenig ungerecht, weil doch dann sieben spannende Tage vor uns liegen, die allerlei Dinge mit sich bringen, auf bzw. über die wir uns freuen können: Diese Woche zum Beispiel auf eine Lesung mit Matthias Nawrat, frühlingshafte Musik von L’aupaire und die oscarprämierte Verfilmung von Emma Donoghues Roman „Raum“.

Zum Zuhören: Am Donnerstag liest Matthias Nawrat im Krakauer Haus in Nürnberg (Hintere Insel Schütt 34, Beginn 19 Uhr, Eintritt frei) aus seinem ebenso humorvollen wie melancholischen Roman „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“ (Rowohlt Verlag), der die Lebensgeschichte der aus Polen stammenden Familie des Autors und natürlich besonders die des titelgebenden Großvaters nachzeichnet. Einen hörenswerten Beitrag zum Buch gibt es bei DRadio Wissen, meine Besprechung des Romans ist hier zu finden.


Zum Anhören: Falls sich der Frühling demnächst tatsächlich durchsetzen sollte, verlangt das natürlich nach der entsprechenden musikalischen Begleitung für die ersten wärmeren Wochen und Monate des Jahres. Wie dafür gemacht erscheint da „Flowers“ (Virgin Records), das jüngst veröffentlichte Debütalbum der Band L’aupaire um den aus Gießen stammenden Sänger und Songschreiber Robert Laupert. Darauf zu hören: Zeitgemäßer Folkpop mit eingängigen Melodien, viel Abwechslungsreichtum und einer äußerst einprägsamen Stimme.

Tourdaten: 11.4. Frankfurt — Brotfabrik, 12.4. Stuttgart — Im Wizeman, 14.4. München — Strøm, 17.4. Köln — Luxor, 18.4. Hamburg — Uebel & Gefährlich, 19.4. Leipzig — Täubchenthal, 20.4. Dresden — Groove Station, 21.4. Berlin — Lido.


RaumZum Anschauen bzw. Lesen: Mit „Raum“ (Regie: Lenny Abrahamson), der Verfilmung von Emma Donoghues gleichnamigem, 2010 erschienenen Roman (Piper Verlag), läuft am Donnerstag ein weiterer Nachzügler der diesjährigen Oscar-Verleihung in unseren Kinos an. In dem in vier Kategorien nominierten Film geht es um eine junge Mutter (Brie Larson, ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin) und ihren fünfjährigen Sohn, denen nach mehreren Jahren Gefangenschaft in einem neun Quadratmeter großen Raum die Flucht vor ihrem Peiniger gelingt und die in der Folge mühsam zurück ins normale Leben finden müssen. Sicher keine leichte Unterhaltunsgkost, aber bestimmt sehr sehenswert.

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2 Kommentare zu „Endlich Montag (2)

    1. Dankeschön! Die Lesung habe ich leider verpasst, aber ins Kino habe ich es immerhin geschafft. Hat sich sehr gelohnt.

      Ein schönes Wochenende,
      Christoph

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