Ein Film über Oliver Sacks

When people die, they cannot be replaced.
They leave holes that cannot be filled.

Ich weiß nicht so recht, ob der Begriff „Vorfreude“ angesichts der doch recht traurigen Hintergründe besonders zutreffend ist, weshalb ich lieber von „gespannter Erwartung“ sprechen möchte: Dieser Tage wurde ein erster Ausschnitt aus einem Dokumentarfilm über den im vergangenen August leider verstorbenen Dr. Oliver Sacks veröffentlicht. Kernstück von „Oliver Sacks: His Own Life“ sind Interviews, die der Filmemacher Ric Burns mit dem großartigen Neurologen und Schriftsteller, der zu dieser Zeit bereits wusste, dass es keine Heilung für seine schwere Krebserkrankung mehr gibt, geführt hat. Zusammen mit Gesprächen mit Freunden und Weggefährten sowie diversen Archivaufnahmen sind mehr als 80 Stunden an Material zusammengekommen, die es für Ric Burns zu sichten und in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen galt — eine echte Mammutaufgabe. Wann, wo und in welcher Form es den fertigen Film zu sehen geben wird, ist momentan noch offen, das via TED verbreitete Video ist aber schon einmal sehr berührend ausgefallen.

Zum Weiterlesen:
Oliver Sacks — Dankbarkeit (Rowohlt Verlag, 64 Seiten, 8 Euro).
Oliver Sacks — On the Move: Mein Leben (Rowohlt Verlag, 448 Seiten, 24,95 Euro; ab Juli auch als Taschenbuch erhältlich).
Oliver Sacks on Learning He Has Terminal Cancer (New York Times)

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