Schuhe im Baum

In einem Baum in Nürnberg hängen alte Schuhe. Warum nur?

Der Sachbuchbube

Schuhe

Weshalb genau die Schuhe auf diesem Bild am Baum vor der Katharinenruine in der Nürnberger Innenstadt baumeln, weiß wohl nur die ehemalige Besitzerin oder der ehemalige Besitzer. Alte Schuhe an Ästen, Ampeln oder Stromleitungen sind aber kein neues Phänomen und oft hängen die Paare auch gar nicht so einsam herum wie die hier abgebildeten, sondern treten — ähnlich der allgegenwärtigen (und mittlerweile ziemlich nervigen) Liebesschlösser an Brücken — gleich im Rudel auf. In einigen Großstädten ist aus den zurückgelassenen Schuhen inzwischen fast ein alltäglicher Anblick geworden und mit „shoe tossing“ oder „shoefiti“ hat der Trend natürlich auch einen Namen.

Die Theorien, woher der Brauch, ausgediente Schuhe an den Schnürsenkeln zusammenzuknoten und an öffentlichen Orten zurückzulassen, sind recht unterschiedlich. Der Ursprung allerdings lässt sich im angloamerikanischen Raum finden, zum Beispiel bei jungen Männern, die den Verlust ihrer Jungfräulichkeit auf diese Weise zur Schau stellten. Gerade aus den USA ist überliefert, dass Drogendealer oder verfeindete…

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