Im August gelesen

Schon wieder ist ein Monat vorbei und diesmal habe ich es leider verpasst, alle meine Lektüren auf einem Foto festzuhalten. Vielleicht klappt es ja im September wieder — als kleine Gedächtnisstütze sind diese Übersichtsbilder schließlich nicht schlecht.

Verglichen mit dem sehr erfreulichen Lesemonat Juli war der August nicht ganz so ertragreich. Allein schon hinsichtlich der Seitenzahl, aber auch hinsichtlich der Qualität des Gelesenen. Echte Ausreißer nach unten gab es zum Glück keine, aber ob auf der anderen Seite ein großes Highlight dabei war, wird sich erst im September noch herausstellen. Los ging es in den heißen Tagen zu Beginn des Monats mit zwei weiteren Krimis. „Bittersüße Zitronen“, den zweiten Capri-Krimi von Luca Ventura, habe ich recht gern gelesen (sogar lieber als den Vorgänger „Mitten im August“), wobei mich die ganze Machart schon sehr an die von den Öffentlich Rechtlichen produzierten TV-Krimis von diversen touristisch interessanten Orten erinnert hat — hübsche Kulisse und ein bestenfalls halbinteressanter Kriminalfall. (⭐⭐⭐)

Deutlich origineller fand ich da schon „Die Tote im Sturm“, den Auftakt zu einer neuen Schwedenkrimi-Reihe von Kristina Ohlsson. Sympathische Hauptfiguren und ein klug konstruierter Fall zum Miträtseln sind die Pluspunkte des angenehm unblutigen Krimis, den man sicher auch auf weniger als 540 Seiten hätte erzählen können. Getrübt wurde das Lesevergnügen allerdings durch die seltsame Entscheidung des deutschen Verlags, des Rätsels Lösung bereits im Titel auszuplaudern. (⭐⭐⭐1/2)

Nach so viel Mord und Totschlag durfte es dann mal wieder ein Klassiker sein, nämlich Truman Capotes „Die Grasharfe“ aus dem Jahr 1951. Mordopfer gibt es hier keine, wenngleich ein junger Mann bei einem Aufruhr eine Schussverletzung erleidet. Grund für die Auseinandersetzung ist die Besetzung eines Baumhauses durch ein Grüppchen von der Welt (und vor allem von der herrischen Verena Talbo) gegängelter Außenseiter um die kindlich-naive Dolly (Verenas Schwester) und den Waisenjungen Collin (Verenas Neffe). Ein humorvoller Südstaaten-Roman mit ernsthaften Untertönen, aber so recht gepackt hat mich das schmale Buch trotzdem nicht. (⭐⭐⭐)

Als großer Höhepunkt könnte sich schließlich „Papyrus“ herausstellen, Irene Vallejos ausgiebige Reise durch „die Geschichte der Welt in Büchern“. Nach gut 120 von — ohne den umfangreichen Anhang — rund 660 Seiten bin ich sehr angetan von der Lektüre. Die Erzählweise der Spanierin ist fesselnd, dazu erweist sie sich als wahre Meisterin der Abschweifung und des Exkurses. Vielleicht stören der manchmal fehlende Fokus und die kaum zu überblickende Masse an Fakten später noch ein wenig, aber bisher macht das Buch viel Freude. Und meine Lese- und Filmliste ist auch schon wieder ein ganzes Stück länger geworden.

Nach „Papyrus“ widme ich mich in den ersten Tagen des meteorologischen Herbstes dann dem Anfang August leider verstorbenen Jean-Jacques Sempé. Zwei Zusammenarbeiten mit Patrick Süskind habe ich mir herausgesucht, nämlich das wunderbare „Das Geheimnis des Fahrradhändlers“ (Text und Illustrationen von Sempé, deutsche Übersetzung von Süskind) und „Die Geschichte von Herrn Sommer“ (Text von Süskind, Illustrationen von Sempé).

Tania Blixen: Babettes Gastmahl

Schon 2008 widmete der Manesse Verlag unter dem Motto „Frauen lesen!“ sein Jahresprogramm den Klassikerinnen der Weltliteratur. Dieses Jahr heißt es ebenso schlicht wie treffend „Mehr Klassikerinnen!“

Dabei wird natürlich nicht nur Altbekanntes neu verpackt. Tania Blixens Erzählung „Babettes Gastmahl“ zum Beispiel liegt nun zum ersten Mal in einer vollständigen Übersetzung aus dem Dänischen vor. Den bisher veröffentlichten deutschen Übersetzungen lag eine frühere, kürzere Version des Textes zugrunde, den die Autorin in englischer Sprache für ein US-Magazin verfasst hatte. Das leinengebundene Büchlein, übersetzt und kommentiert von Ulrich Sonnenberg und mit einem ausführlichen Nachwort von Erik Fosnes Hansen versehen, ist also nicht nur ein bibliophiles Schmuckstück, sondern fürs deutschsprachige Publikum auch eine echte Neuentdeckung.

Angesiedelt ist die nur gut 60 Seiten kurze Erzählung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In einem Städtchen im dünn besiedelten Nordnorwegen begegnen wir Leserinnen und Leser den Schwestern Martine und Philippa, zwei ältlichen Pastorentöchtern, die zusammen mit den verbliebenen anderen Gemeindemitgliedern ein gottgefälliges, aber etwas freudloses Leben im Sinne ihres verstorbenen Vaters führen. In jungen Jahren hatten die beiden durchaus Verehrer, die sie aber zugunsten eines Daseins in Frömmigkeit und Enthaltsamkeit stets abwiesen. Philippas ehemaliger Verehrer, ein französischer Sänger, tritt Jahrzehnte später wieder ins Leben der Frauen. Nicht persönlich, sondern Person seiner Bekannten Babette Hersant, die nach der Niederschlagung der revolutionären Pariser Kommune unter Lebensgefahr fliehen musste und vom Sänger ins abgelegene Norwegen geschickt wurde. Natürlich nehmen die beiden barmherzigen Schwestern Babette bei sich auf und beschäftigen sie als Haushälterin.

Lange Zeit bereitet Babette, die bereits in Paris als Köchin gearbeitet hatte, pflichtbewusst karge Mahlzeiten für die Gemeindemitglieder zu, ehe zwei Ereignisse alles auf den Kopf stellen. Zum einen steht der 100. Geburtstag des verstorbenen Pastors an, zum anderen gewinnt Babette ein ordentliches Sümmchen in der Lotterie — diesen Gewinn will sie dafür verwenden, um sich am Jubiläumstag mit einem opulenten französischen Gastmahl für die Unterstützung in größter Not zu bedanken. Selbstredend wird das Abendessen zu einem großen Fest der Lebensfreude, wie man es in der pietistischen Gemeinde so noch nie erlebt hat.

Eigentlich könnte man meinen, dass „Babettes Gastmahl“ vor allem eine Feier des Kulinarischen mit vielen Anregungen für „Essen aus Büchern“ ist, aber dem Festmahl und dessen Vorbereitung widmet Tania Blixen nur ein paar knappe Sätze. Kein Wunder, geht es in der Erzählung mit dem leicht märchenhaft anmutenden Tonfall nicht unbedingt ums Essen, sondern vielmehr um den Wert der Kunst. Dass Babette die ehemalige Meisterköchin des besten Pariser Restaurants ist, ist in erster Linie dem Handlungsort der Geschichte geschuldet. Sie könnte genauso gut Musikerin, Dichterin oder Malerin sein, aber eine Köchin passt eben besser in ein Pfarrhaus in Nordnorwegen. Die Liebe zur (Koch-) Kunst hat Babette in den schweren Zeiten in der Pariser Kommune ebenso am Leben gehalten wie auf der Flucht; das Festmahl feiert schließlich den Umstand, dass sie das alles überstanden und in Norwegen eine neue Heimat gefunden hat.

Kunst als etwas, woran man sich auch in der größten Hoffnungslosigkeit klammern kann — mit dieser tröstlichen Vorstellung ist „Babettes Gastmahl“ (leider) allzu aktuell.

  • Tania Blixen: Babettes Gastmahl (aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg; Manesse Verlag; 120 Seiten; ISBN: 978-3-7175-6001-2).
  • Zum Weiterlesen: In Paolo Cognettis aktuellem Roman „Das Glück des Wolfes“ spielt ein kleines Restaurant namens „Babettes Gastmahl“ eine nicht unerhebliche Rolle.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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Graham Greene: Die Reisen mit meiner Tante

Sommerzeit ist Urlaubs- und damit Reisezeit. Da größere Reisen angesichts grassierender Virus-Varianten auch in diesem Jahr eine eher schlechte Idee sind, empfiehlt es sich, den Liegestuhl im eigenen Garten oder zumindest irgendwo in der Nähe aufzustellen und lesend in die Ferne zu schweifen. Geeignete Urlaubslektüren stelle ich ab sofort hier in loser Folge vor.

Henry Pulling, der Protagonist von Graham Greenes „Die Reisen mit meiner Tante“ (im Original 1969 erschienen), führt ein sehr übersichtliches und unspektakuläres Leben. Seit seiner vorzeitigen Pensionierung als Bankangestellter widmet sich der Mittfünfziger in erster Linie den Dahlien in seinem Garten — Aufregung oder Abenteuer: Fehlanzeige. Das ändert sich schlagartig, als er auf dem Begräbnis seiner Mutter erstmals seiner ihm zuvor nur vom Hörensagen bekannten Tante Augusta begegnet. Die alte Dame ist das komplette Gegenteil des biederen Henry und strotzt trotz ihrer 75 Jahre nur so vor Lebensfreude, was ihren Neffen schnell in unangenehme Situationen bringt. Zuerst versteckt Augustas Hausfreund Wordsworth Haschisch in der Urne von Henrys Mutter, dann überredet die Tante den passionierten Stubenhocker Henry, sie auf allerlei Reisen zu begleiten. Es geht nach Brighton, mit dem Orientexpress von Paris nach Istanbul, auf den Spuren von Henrys früh verstorbenem Vater nach Boulogne und schließlich nach Südamerika, zu dieser Zeit ein wahres Paradies für Schmuggler und Glücksritter aller Art.

Während der Reisen gibt Augusta allerlei Anekdoten aus ihrem bewegten Leben als ehemalige Animierdame zum Besten, beeindruckt mit ihren zahllosen Männerbekanntschaften und lässt immer wieder durchklingen, dass sie es nicht ganz so genau mit den Gesetzen nimmt. Anfangs ist Henry natürlich erschüttert von all diesen Geschichten, aber schon bald findet er durchaus Gefallen am Lebenswandel seiner Tante.

Obwohl die Figuren viel unterwegs sind und die Reisen schon im Titel stecken, ist Greenes Roman kein typisches Reisebuch. Überhaupt animieren die Beschreibungen der besuchten Städte und vor allem des Orientexpress, der in den 1960er Jahren offenbar schon viel von seinem ehemaligen Glanz eingebüßt hatte (die noblen Speisewägen, die man etwa von Agatha Christie kennt, sind verschwunden, stattdessen läuft die Verpflegung über mobile Imbisswägelchen, denen man heute noch in vielen Zügen begegnet), nicht unbedingt dazu, schnell die Koffer zu packen.

Ein wenig hat der Zahn der Zeit schon an „Die Reisen mit meiner Tante“ genagt, aber insgesamt ist das Buch noch immer eine vergnügliche Lektüre für Daheimgebliebene, die über ein paar Längen hinwegsehen bzw. -lesen können.

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Verhängnisvolle Bücherliebe

Die Bände der seit 1912 erscheinenden Insel-Bücherei eignen sich ganz wunderbar, um seine bibliophile Sammelleidenschaft auszuleben. Die mittlerweile kaum noch zu überblickende Zahl an Veröffentlichungen, die enorme Themenvielfalt und die Bandbreite von der günstigen, in jeder Buchhandlung zu erwerbenden Neuausgabe bis zur gefragten, schwer zu bekommenden Rarität bieten Neulingen die Gelegenheit, jederzeit mit dem Sammeln zu beginnen und „alten Hasen“ allerlei Möglichkeiten zur Spezialisierung.

Aber Vorsicht! Darüber, dass aus der an sich eher harmlosen Leidenschaft für schöne Bücher schnell ein Verhängnis werden kann, klärt ausgerechnet ein neuer Band der Insel-Bibliothek auf. „Bibliomanie“ (großartig illustriert von Burkhard Neie), die erste publizierte Erzählung des damals 15-jährigen Gustave Flaubert, erzählt das Schicksal eines allzu wahnhaften Büchersammlers. Giacomo, „ein satanischer und wunderlicher Mensch“, war einst Mönch, wandte sich dann aber von Gott ab, um fortan Bücher mit der gleichen Inbrunst anzubeten. Als Buchhändler in Barcelona ist der Eigenbrötler ständig auf der Jagd nach alten Folianten und seltenen Handschriften.

Dieser Mann hatte, außer mit Büchersammlern und Antiquaren, nie mit irgendwem gesprochen. Er war schweigsam und verträumt, umdüstert und traurig. Er kannte nur einen Gedanken, eine Liebe, eine Leidenschaft: die Bücher.

Gustave Flaubert: Bibliomanie

Flauberts Protagonist liebt es, Bücher in die Hand zu nehmen, über den Einband zu streichen und das Papier zu befühlen. Er liebt den Geruch von Druckerschwärze, farbige Illustrationen, Vergoldungen und ganz besonders das Wort „Finis“ am Ende eines jeden Werks. Eines dagegen interessiert Giacomo nicht, nämlich der Inhalt der Bücher, denn dummerweise kann er — welch‘ Ironie! — nicht lesen. Ein besonders geschickter Händler ist er ebenfalls nicht. Zuerst verkauft er einen seiner größten Schätze an einen wohlhabenden Studenten, was er sofort bereut, dann kommt ihm ein Priester beim Erwerb einer begehrten Rarität zuvor und schließlich schnappt ihm ausgerechnet der verhasste Konkurrent Baptisto bei einer Auktion das seltenste Buch Spaniens vor der Nase weg. Am Ende gibt es in der knappen Erzählung allerdings keine Gewinner, sondern nur Verlierer, denn allen Beteiligten wird die wahnhafte Liebe zu den Büchern schließlich zum Verhängnis. Ganz besonders schlimm trifft es natürlich wieder den armen Giacomo.

„Bibliomanie“, das sich dank der gelungenen Übersetzung von Erwin Rieger äußerst flüssig liest, hat mich weniger wegen seiner (zum Teil etwas undurchsichtigen) Handlung beeindruckt, sondern wegen zweier anderer Aspekte. Einerseits natürlich, weil sich die Meisterschaft Gustave Flauberts schon in dieser sehr frühen Erzählung andeutet, andererseits aber vor allem, weil die kurze Geschichte von 1836 viele spätere Werke offenbar nachhaltig beeinflusst hat. Mir fielen beim Lesen spontan „Das Papierhaus“ von Carlos María Domínguez, Patrick Süskinds „Parfum“, aber natürlich in erster Linie Carlos Ruiz Zafóns Romane um den „Friedhof der vergessenen Bücher“ ein. Vermutlich gibt es noch zahllose andere Beispiele, die es noch zu entdecken gilt — auch die Suche nach diesen Büchern könnte zu einer (hoffentlich nicht verhängnisvollen) Leidenschaft werden.

  • Gustave Flaubert: Bibliomanie (Insel-Bücherei 2529; 68 Seiten; ISBN: 978-3-458-20529-6).

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Zurück im Koselbruch

Beitragsfotos von mir

Zu den unvergessenen Leseerlebnissen meiner Kindheit gehört ohne jeden Zweifel die erste Lektüre von Otfried Preußlers Roman „Krabat“. Ich weiß nicht mehr genau, wie alt ich damals war — vermutlich ein wenig jünger als die vom Verlag als empfohlenes Lesealter angegebenen zwölf Jahre — aber daran, wie sehr mich die auf einer sorbischen Volkssage basierende Geschichte um den Waisenjungen Krabat, den es als Lehrburschen in die verwunschene Mühle im Koselbruch verschlägt, in ihren Bann zog, erinnere ich mich noch sehr genau.

Grund genug, das Buch fast drei Jahrzehnte später noch einmal hervorzuholen. Den perfekten Zeitpunkt zur „Wiedervorlage“ habe ich leider um ein paar Tage verpasst — immerhin spielen einige zentrale Teile der Handlung, inklusive des überraschend kurzen und vergleichsweise wenig spektakulären Showdowns zwischen Krabat und dem Meister in den Raunächten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Egal, denn das Buch hat mich auch so ein weiteres Mal ziemlich beeindruckt und bestens unterhalten. Da die Geschichte im frühen 18. Jahrhundert und damit sowieso in einer längst vergangenen Zeit angesiedelt ist, fallen die Jahre zwischen dem ersten und zweiten Lesen kaum ins Gewicht und überhaupt macht der Roman auch heute noch einen erfreulich frischen Eindruck. Zauberei, ein paar dramatische Wendungen, Freundschaft und ein klein wenig Romatik gehen ja wirklich immer.

„Manches im Leben“, sagte der Altgesell, „kann sich mancher nicht vorstellen, Krabat. Man muß damit fertig werden.“

Otfried Preußler: Krabat

Ich war beim Lesen immer wieder erstaunt, an wie viele Details ich mich tatsächlich noch erinnern konnte. Gerade die Passagen aus den Osternächten, an denen die Müllergesellen bis zum Morgengrauen an einem Ort ausharren müssen, an dem schon einmal ein Mensch ums Leben gekommen ist, waren mir noch sehr präsent. Vermutlich hat mich das früher tief beeindruckt. Andere Sachen dagegen waren mir in der Zwischenzeit komplett entfallen. Dass „Krabat“ nicht nur ein ernster und oft gruseliger, sondern stellenweise auch sehr lustiger Roman ist, hatte ich nahezu vergessen. Herrlich zum Beispiel die Szene, in der die Müllerburschen einen Trupp Werber der kurfürstlichen Armee zum Narren halten und ihnen dann — nach einer Verwandlung in Raben — entwischen („…und zum Abschied bedeckten sie Hut und Schultern des Herrn Obristen — wenngleich nicht gerade mit Ruhm.“).

Manchmal liest man Bücher ein zweites Mal und fragt sich, was man seinerzeit daran gefunden hat. Bei „Krabat“ ist das zum Glück nicht der Fall — Otfried Preußler ist damit ein zeitlos guter Klassiker geglückt. Damals wie heute eines meiner Lieblingsbücher.

  • Otfried Preußler: Krabat (Thienemann; 256 Seiten; ISBN: 978-3-522-20234-3)

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