Mein neues Fahrrad lässt weiter auf sich warten, weshalb ich nach wie vor mit dem alten herumfahre, das im Großen und Ganzen das tut, was es soll. Es hat zwei Räder und es fährt. Wegen allgemeiner Schwerfälligkeit und mangels einer Gangschaltung wird es allerdings gerade bei Gegenwind recht mühsam. Erstaunlicherweise kommt der Wind sehr oft von vorne, gerne kalt und zuweilen auch nass.
Dem Tag entsprechend (solche Dinge werden hier sehr ernst genommen) gab es zum Mittagessen was Grünes, nämlich einen Auflauf mit Spinat aus dem heimischen Hochbeet. Außerdem wurde Teig für Laugengebäck vorbereitet.
Gerne gehört habe ich eine Radioreportage (hier noch eine Woche nachzuhören) über die „Kanzlernanny“ Elisabeth von Quistorp, die unter Erhard, Kiesinger und Brandt Haushälterin im Kanzlerbungalow in Bonn war. Allein „Kanzlerbungalow in Bonn“ – mehr alte Bundesrepublik geht kaum. Einen ganz kurzen Gastauftritt hat auch der kleine Matthias Brandt, der gerne mal wieder ein neues Buch schreiben darf.
Ein frisch erschienenes Buch, das mich neugierig gemacht hat, ist „Thomas Mann macht Ferien“ von Kerstin Holzer (Artikel €) über die Sommerfrische des Großschrifstellers am Tegernsee im Jahr 1918. Schon das Cover macht große Lust auf Sommerferien – natürlich nur stilecht im hellen Leinenanzug mit passendem Hut.

Für später geplant: Eine Vorabendrunde mit Abstecher zum Bücherschrank und ein paar Seiten von Ingrid Nolls „Der Mittagstisch“.