Drei Wochen ist das neue Jahr mittlerweile alt. Der Alltag nach den ruhigen Feiertagen ist zurück und der Zauber des Neuen längst verflogen. Nun ist alles wie immer, nur schlimmer und in schnellerer Abfolge.
Gegen den allgemeinen Wahnsinn hilft – Überraschung! – meistens das Lesen und das damit verbundene Abtauchen in andere Welten. Das ist natürlich keine allzu bahnbrechende Erkenntnis, aber manchmal tut es gut, das ein weiteres Mal zu hören – hier zum Beispiel im Interview mit dem Lehrer und Influencer Bob Blume bei Deutschlandfunk Kultur.
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Bücher helfen also, wobei ich auch da inzwischen immer öfter den Eindruck habe, dass sich alles mehr oder weniger wiederholt. Womöglich ein Phänomen des zunehmenden Alters, womöglich aber hin und wieder einfach dem Umstand geschuldet, dass sich der Inhalt eines umfangreichen Werks nur unzureichend in einem Klappentext widergeben lässt.
Der von »Der andere Arthur«, dem neuen Roman von Liz Moore (die deutsche Übersetzung von Cornelius Hartz erscheint am 30. Januar) hört sich aber schon sehr vertraut an:
Arthur Opp, ehemaliger Literaturprofessor, wiegt 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen.
[…]
«Der andere Arthur» ist ein Roman über zerbrochene Lebensentwürfe, echte Freundschaften und unerwartete Neuanfänge, in dem Liz Moore zwei Außenseiter zu Helden einer tief berührenden Geschichte macht.
Quelle: C. H. Beck Verlag
Ist das nicht zumindest in Grundzügen die selbe Geschichte wie die des von Darren Aronofsky mit einem großartigen Brendan Fraser in der Hauptrolle verfilmten Theaterstücks »The Whale« von Samuel D. Hunter? Wer weiß – womöglich ist der Roman ja ganz anders.
