
Der Ostersonntag verabschiedete sich mit einem spektakulären Abendrot. Womöglich ein Omen?
Jedenfalls habe ich in den folgenden Tagen viel gehört und gelesen über den verstorbenen Papst und die Frage, wie es nun weitergeht. Jahrhundertealte Rituale, streng geregelte Abläufe – das alles finde ich sehr interessant.
Besonders gefällt mir, dass der Tod eines Papstes früher vom Kardinalkämmerer mit drei Hammerschlägen auf die Stirn und der anschließenden Frage „Schläfst du?“ festgestellt wurde. Ich nehme an, dass es sich eher um ein Hämmerchen und nur leichte Schläge gehandelt hat. Inzwischen ist dieses Ritual allerdings leider abgeschafft.
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Aus der Hörspielreihe „Schlechte Gesellschaft“ gerne gehört habe ich „Taormina – Fahrerflucht auf Sizilien“ nach dem gleichnamigen Roman von Yves Ravey mit Odine Johne und Oliver Wnuk in den Hauptrollen. Ein Krimi im weitesten Sinne, aber vor allem ein interessantes Gedankenspiel, verkehren sich im Lauf der Geschichte die Verhältnisse komplett. Inwiefern, soll hier natürlich nicht verraten werden – allein der Titel deutet ja schon mehr als genug an. Es lohnt sich aber sicher auch, einmal einen Blick in den mit nur rund 110 Seiten sehr schmalen Roman zu werfen.
Neulich ging es hier um Thomas Mann und nun begegnet er uns schon wieder. Diesmal aber nicht am Tegernsee, sondern in Rocky Beach. „Das Geheimnis der sieben Palmen“ heißt der neue Fall für die Drei ???, den es zunächst als Buch von Marco Sonnleitner und später vielleicht auch als Hörspiel gibt. Die „Lesart“ von Deutschlandfunk Kultur weiß mehr.
Nach dem doch etwas leichtgewichtigen Roman von Ingrid Noll lese ich wieder etwas Ernsthafteres, nämlich endlich „Das Schloss der Schriftsteller“ von Uwe Neumahr. Und da besagtes Schloss ja ganz bei mir in der Nähe ist, habe ich gleich einmal Tickets für eine der regelmäßig stattfindenden Führungen gebucht. Es gibt auch spezielle Führungen zum Thema „Press Camp“, aber die sind leider deutlich seltener.


