Im gestrigen Eintrag schrieb ich, dass ich das, was nach dem Tod eines alten und vor der erfolgreichen Wahl eines neuen Papstes geschieht, äußerst interessant finde.
Regelrecht elektrisiert war ich allerdings nach dem Tod von Johannes Paul II. im April 2005 vom Konklave und dem ganzen Drumherum. Kein Wunder, denn immerhin erlebte ich das damals zum ersten Mal. Karol Wojtyła war bei meiner Geburt schon fast vier Jahre lang Papst – ein anderes Kirchenoberhaupt als Johannes Paul II. kannte ich also gar nicht. Und natürlich stand ich 2005 auch sehr unter dem Einfluss der Lektüre von Dan Browns Romanen „Illuminati“ und „Sakrileg“. Ich erwartete in diesem Frühjahr vor 20 Jahren, dass etwas ganz Großes passiert – mindestens. Am Ende kam dann eben Benedikt XVI. und über die Größe dieses Pontifikats gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten.
Ebenso sicher wie der Umstand, dass es in ein paar Wochen einen neuen Papst geben wird, ist, dass am 9. September mit „The Secret of Secrets“ ein neuer Roman von Dan Brown erscheint. Mit Farbschnitt und allem Drum und Dran.
